Um es vorwegzunehmen: Bessere Laune muss kein lautes Lachen bedeuten – manchmal aber ein kleines Schmunzeln oder ein warmherziges „Ach, das ist ja schön“. Solche Gedanken sind eine Wohltat, die Hinterbliebene am Grab an einen unvergesslichen Menschen liebevoll zurückdenken lassen.
Gerade das Erwachen des Frühlings bietet Anlass für solche Gefühle. Ein Grab frisch mit Omas oder Papas Lieblingsblumen zu bepflanzen, ist ein Liebesbeweis, der auch den Angehörigen helfen kann, mit ihrer Trauer umzugehen.
Nach den grauen Wintermonaten sind Farbtupfer im eigenen Garten genauso wie auf dem Grab eines lieben Menschen ein lang ersehnter Lichtblick. Möglichkeiten für eine frühlingshafte Bepflanzung gibt es viele, und sie lassen sich von Jahr zu Jahr neu auswählen.
Primeln und Hornveilchen sind in vielen Varianten bei den Gartencentern und Friedhofsgärtnereien verfügbar: zarte Pastelltöne, auffällige Kontraste oder Farbverläufe, gerüschte oder dicht gefüllte Blüten – für jeden Gestaltungsstil finden sich passende Pflanzen.
Auch Bellis und Ranunkeln verleihen der Grabstätte gemeinsam mit Tausendschön, Vergissmeinnicht, Hyazinthen, Tulpen und Narzissen ein sonnigeres Gesicht. Dabei kann auch die Platzierung zum Gestaltungselement werden – vielleicht als buntes Band zwischen Grabstein, Einfassung und Bodendeckern. Pflanzen können sich als elegantes Ton-in-Ton-Ensemble präsentieren oder die letzte Ruhestätte mit farblich kontrastierenden Ornamenten schmücken.
Für ein Grab, das zum Besuch einlädt, benötigen Angehörige nicht einmal den sprichwörtlichen „grünen Daumen“. Friedhofsgärtner und -gärtnerinnen beraten kompetent und übernehmen auf Wunsch sowohl die saisonal wechselnde Neubepflanzung als auch die dauerhafte Grabpflege.
Foto: Adobe Stock #754455648 von Studio AB Images
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